Ephedra sinica / Meerträubel (ma huang)

Lateinischer Begriff: Ephedra sinica

Andere Namen: Ephedra, joint pine, Mormonentee

Herkunft: China und Mongolei

Ordnung:  Gnetales

Familie: Ephedraceae
Gattung: Meerträubel
Art: Ephedra sinica
Vorkommen / Standort: Die verschiedenen Arten findet man von Arabien bis Portugal, in Nordostafrika, auf den Kanaren, teilweise in den USA, Mexiko und Südamerika. Sie kommen vorwiegend in trockenen Gebieten und an Felsen vor. Die Art Ephedra sinica kommt jedoch vorwiegend in China und der Mongolei vor.

Beschreibung: Ephedra verholzt häufig und bildet z. T. Sträucher, je nach Art. Ephedra sinica wird bis 40 cm hoch und bildet nur kleine schuppenartige Blätter aus, die in Quirlen stehen. Die Stengel sind meist grün und es bilden sich rote Zapfen als Blüten aus. Die Samen sind gelblich bräunlich gefärbt.

Blütezeit: Mai bis Juni

Sammelzeit: Bei uns nicht heimisch, aber sie kann ganzjährig geerntet werden, bevorzugt jedoch im Herbst.

Inhaltsstoffe: Ephedrin

Verwendete Pflanzenteile: Die jungen Zweige
Warnhinweise: Der Wirkstoff Ephedrin steht auf der Dopingliste des IOC. Daher wird Hochleistungssportlern abgeraten, dieses einzunehmen. Nebenwirkungen sind u.a. Unruhezustände, Schlaflosigkeit oder erhöhter Blutdruck

Medizinische Anwendungen: Das Medikament wirkt Blutdrucksteigernd , stimulierend, bei Krankheiten der Bronchien und Atemwege, Asthmahemmend und abschwellend auf Schleimhäuten. Der Wirkstoff Ephedrin wird häufig in bestimmten Grippemitteln in Kombination mit Aspirin o. ä. zugesetzt (z.B. Aspirin Complex). Die stimulierende Wirkung lässt einen die Müdigkeit vergessen. Außerdem wirkt das Kraut appetitlindernd und wird daher auch für Diäten eingesetzt.
Mythologie: Ich habe leider keine konkreten Nachweise gefunden, aber es wird vermutet, dass die Schamanen der Chinesen und Mongolen diese Meerträubel-Art bereits seit über 5.000 Jahren verwenden.

 

Magische Erfassung:
Geschlecht: männlich
Planet: Mars
Element: Feuer
magische Kräfte: hängt stark von der Art ab. Es gibt Sorten, die aphrodisierend wirken, für Unsterblickeit sind oder aber Trancefördernd sind.

Magische Anwendungen: Auch heute wird Ephedra noch für schamanische Rituale eingesetzt, da dieses extatische Tranceerfahrungen noch vertiefen kann, durch seine Trancefördernde und gleichzeitig stimulierende Wirkung. Ephedra kann als Tee eingenommen werden, oder als Extrakt (in der traditionellen chinesischen Medizin). Außerdem steigert Ephedra sinica den Tastsinn und auch generell das Gefühl auf der Haut, daher kann es auch sehr aphrodisierend sein.

Anwendungsbeispiele: Wie bereits erwähnt, wird Ephedra vorwiegend als Tee oder Abkochung eingenommen, um eine Trance zu intensivieren, aphrodisierend oder erkältungshemmend zu wirken.

Quellen:

www.gardnerian.de

http://de.wikipedia.org/wiki/Meertr%C3%A4ubel

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